Luther - Reformation

Cover: Martin Luther

In diesem Buch erzählt die Autorin und Religionspädagogin Meike Roth-Beck nicht nur über Martin Luthers spannendes Leben, sondern stellt auch einige seiner wichtigsten Thesen vor und erklärt diese für Kinder. Klaus Ensikats brillante Illustrationen lassen die Zeit des ausklingenden, du¨steren Mittelalters lebendig werden. Ein Buch, das ein Stück Weltgeschichte nicht nur in die Kinderzimmer holt.

Für Kinder ab 8 Jahren

"Was gibt's denn da zu feiern?"

Cover: Was gibt´s denn da zu feiern?

 

500 Jahre Reformation - Unterrichtsbausteine für den Religionsunterricht in der Grundschule, kompetenzorientiert und konfessionell-kooperativ

Die Arbeitshilfe beinhaltet zwei verschiedene Lernwege, die mithilfe der Lernlandschaft als Planungsmodell erstellt wurden Das Modell der Lernlandschaft geht davon aus, dass sich in der Begegnung von Lebenswirklichkeit der Schüler*innen und Lernbereichen des Lehrplans Fragen ergeben. Ausgehend von diesen Fragen entwickeln sich individuelle Lernwege, die sich auf Antwortsuche machen. Schüler*innen der 3. und 4. Klasse stellt sich besonders die Frage "Werde ich den Übertritt schaffen?" Dieser existentiellen Frage begegnet der Lernbereich 8 "Das Evangelium der Bibel als befreiende Botschaft wahrnehmen" aus dem evangelischen Lehrplan für die 3./4.Klasse. Mit dem Lernweg "Bin ich gut genug?" machen sich die Schüler*innen ausgehend von der eigenen Lebenswirklichkeit mit Martin Luther auf die Suche nach Antworten in der Bibel auf diese gemeinsame Frage.
Parallel zu den Kompetenzerwartungen des evangelischen Lehrplans werden in der Unterrichtshilfe Kompetenzerwartungen aus dem katholischen Lehrplan der 3./4. Klasse in den Blick genommen. 
Das ist ein ganz neuer, aktueller Ansatz, der die Diskussion um einen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht aufgreift und Wege aufzeigt, einander besser in den Blick zu nehmen. Evangelische und katholische Schüler*innen werden getrennt unterrichtet. Das ist manchmal schmerzhaft für die Kinder. Evtl. begegnen sie auch in den Familien schmerzhaften Erfahrungen der Trennung in evangelisch und katholisch. Ein zweiter, ausdrücklich konfessionell-kooperativ angelegter Lernweg beschäftigt sich deshalb mit der Frage: "Was gibt´s denn an 500 Jahren Reformation heute zu feiern?", und endet - nach dem Vorbild der beiden Kirchen – in der Gestaltung eines gemeinsamen Christusfestes.

Hrsg.: RPZ Heilsbronn (evangelisch) und RPZ Bayern (katholisch) 
Autor*innen: Sabine Keppner, Dr. Teresa Spika, Prof. Dr. Henrik Simojoki, Prof. Dr. Konstantin Lindner
Umfang: DIN A4, 92 Seiten
Erscheinungsjahr: 2017

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Rückschau Luthertag in Erlangen:

„Luther´s Fußspuren nach 500 Jahren“

Unter diesem Motto trafen sich am 23. März 2017 etwa 100 Religionspädagoginnen und Religionspädagogen, Katechetinnen und Katecheten aus dem gesamten Kirchenkreis Nürnberg zu einem ganz besonderen Fortbildungstag im Haus der Kirche „Kreuz & Quer“ in Erlangen. Dazu eingeladen hatten die Leiter und Leiterinnen der Religionspädagogischen Arbeitskreise aus Nürnberg, Hersbruck, Schwabach, Roth, Fürth, Neustadt a.d.Aisch und Erlangen. Inspiriert von einem durchaus hochkarätigen Impulsreferat durch Herrn Prof. Dr. Bubmann von der ansässigen Friedrich – Alexander - Universität erschien für viele die Zeit und die Umstände Martin Luthers in Wort und Bild zum Greifen nah zu sein.

Besonders die persönliche Begegnung zwischen den kirchlichen Lehrkräften aus Stadt und Land rund um Nürnberg prägten den gemeinsamen Tag. So konnten sich in unterschiedlichen Workshops am Nachmittag die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über neue Luthermaterialien informieren oder die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Lutherbildern im Religionsunterricht erproben. Neben neuen Lutherliedern, spannenden Lutherspielen oder interessante bibliodramatischen Zugängen stand für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch ein umfangreicher Bücher- und Materialientisch des Bibelerlebnishauses Nürnberg zur Verfügung.

Das Resümee fiel eindeutig aus: viele tolle Begegnungen und eine fachdidaktisch hervorragend strukturierte Fortbildung. Der Wunsch nach einer Folgeveranstaltung wurde vielfach betont.

von: Evang.-luth. Schulreferat im DB Erlangen

Bild vom Luthertag Erlangen